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P. Heribert Graab S.J.
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Sankt Peter Köln: Sonntagsgottesdienste, sowie die Öffnungszeiten der Kirche
Achtung: In der Ferienzeit (28. Juni bis 9. August) Sonntagsgottesdienste nur um 12.°° und 18.°° Uhr!
Die Kirche ist nur zu den Gottesdienstzeiten geöffnet und während der Woche geschlossen!



Einen entspannenden, erholsamen
und an bleibenden Eindrücken reichen Urlaub -
auch und gerade in diesen "verrückten Zeiten"!
Verbringt den Urlaub - wie ich -
einfach hier bei uns in Deutschland!

Und laßt den Briefkasten zu Hause einfach überlaufen...



...und auch die Mailbox laßt mal überlaufen!
Das Smartphone laßt am besten gleich zu Hause
oder stellt's wenigstens ab,
damit Ihr nicht in Versuchung geratet,
dies oder jenes doch noch 'mal eben' zu erledigen .









Sie erreichen mich unter der e-mail-Adresse info(at)heribert-graab.de oder unter heribert.graab(at)jesuiten.org.
Anregungen und Kritik an dieser Seite und an den Texten sind durchaus erwünscht.

REPLACE RUBENS:

Gerhard Richter — Grauer Spiegel
Mai bis November 2020

 

Die Kunst-Station Sankt Peter Köln präsentiert im Sommer 2020 eine Spiegelinstallation des Kölner Künstlers Gerhard Richter. Es handelt sich um eine Arbeit, die als Teil einer Bildgruppe 2018 entstanden ist und den Titel „Grauer Spiegel“ trägt. Es ist eine 228 x 228 cm große Glasscheibe, die rückseitig Grau eingebrannt ist. Vier dieser Scheiben werden zurzeit als eine Arbeit in der großen Ausstellung „Painting After All“ im New Yorker Metropolitan Museum of Art präsentiert.

Der in der Kunst-Station Sankt Peter gezeigte „Graue Spiegel“ verweist in seiner Idee auf wichtige Werke Richters, wie „4 Glasscheiben“ (1967), „Schwarz, Rot, Gold“ (1999) und „Acht Grau“ (2002) zurück. Der Künstler hat in den vielen Jahren seines Schaffens immer das Zusammenspiel von Bild, Raum und Betrachtenden im Blick gehabt. Der „Graue Spiegel“ ist Richters raumbezogene Antwort auf die Anfrage, die Wand, auf der gewöhnlich das Bild „Kreuzigung Petri“, das letzte und persönlichste Spätwerk von Peter Paul Rubens (1638/40), zu sehen ist, zu gestalten. Das Altarbild wird zurzeit in einer Werkstatt vor Ort auf der Empore restauratorisch untersucht.

Rubens schuf eine dramatisch-sinnliche Summe barocker Bildkomposition, die in ungeheuerlicher Gegenwärtigkeit existentielle Fragen stellt. Der „Graue Spiegel“ steht für Richters kontinuierlich geäußertem Zweifel, ob das, was wir sehen, der eigentlichen Wirklichkeit des Wahrgenommenen entspricht.

„Glas Symbol (alles sehen/nichts begreifen)“, so eine frühe Notiz des Künstlers von 1966. Der „Graue Spiegel“ zeigt ja nur scheinbare Abbilder. Damit berührt er aber Richters eigentliches Thema, nämlich das Abbilden selbst, Malerei, Sehen und Begreifen. Insofern ist dieses ‚Spätwerk‘ Gerhard Richters ein würdiger Platzhalter des Spätwerks von Peter Paul Rubens.

Der Künstler
Gerhard Richter wurde 1932 in Dresden geboren. Er war von 1971 bis 1993 Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 1983 lebt und arbeitet Richter in Köln. 2004 wurde ihm der Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken zuerkannt. Ein 113 m² großes Fenster bestehend aus 11.500 Quadraten aus mundgeblasenem Echt-Antik-Glas in 72 unterschiedlichen Farben wurde 2007 im Südquerhaus des Kölner Doms eingeweiht. Im gleichen Jahr wurde ihm die Ehrenbürgerschaft der Stadt Köln verliehen.
 
Quelle: Internetseite von Sankt-Peter