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P. Heribert Graab S.J.
Predigten, Meditationen, Online-Exerzitien...







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aktuell: 7. Ostersonntag, 24.05.
   Sexto Domingo de Pascua. 17.05.
Christi Himmelfahrt, 21.05.
  Ascensión del Señor, 21.05.
Bilder der Passions-- und Osterkrippe
Escenas de un pesebre de Pasión y de Pascua 



Sankt Peter Köln: Sonntagsgottesdienste, sowie die Öffnungszeiten der Kirche




Jeweils eine zum Nachdenken, Meditieren und Beten anregende, eher 'stille' Feier der hl. Messe ohne Orgel, aber mit einigen themenbezogenen Liedern:
     - mit einem thematischen, an den Schriftlesungen 
       orientierten Schwerpunkt;
     - mit inhaltlichen Impulsen und Zeiten der Stille;
     - mit freien und persönlichen Fürbitten;
     - Eucharistiefeier im Kreis um den Altar;
     - Kommunion / Abendmahl unter beiden Gestalten
       von Brot und Wein...

Also herzlich willkommen!



Unter strikten Auflagen ab Mai
wieder öffentliche Gottesdienste

In Sankt Peter beginnen wir
am Sonntag, dem 3. Mai:


19.30 Uhr
mit einem österlichen Vespergottesdienst.
Elemente wären Begrüßung des Osterlichts in der Mitte (Luzernar), Psalmengebet, Gebetsläuten (Stilleritus), Tagesevangelium und Predigt, Fürbittgebet, Vater Unser und Sendung …
Dies wird der einzige Gottesdienst an diesem Sonntag sein!

Am Sonntag, dem 10. Mai:

12.00 Uhr Hochamt der Gemeinde (P. Kessler SJ)

19.30 Uhr Abendgottesdienst in der Osterzeit:
“Euer Herz lasse sich nicht verwirren”
            Osterlichtfeier - Psalm - Stille zum Gebetsläuten - Evangelium u. Predigt - Fürbitte u. ‘Vater Unser’, Segen

21.00 Uhr Meditative Nachtmesse (P. Graab SJ

Am Sonntag, dem 17. Mai:

 12:00    Uhr    Hochamt der Gemeinde (P. Kessler SJ)

18:00    Uhr    Vespergottesdienst mit Predigt von Renate Köll; anschl. Heilige Messe (P. Kessler SJ)

21:00    Uhr    Meditative Nachtmesse (P. Graab SJ)

Christi Himmelfahrt am Donnderstag, dem 21. Mai:

12:00     Uhr    Feierliches Hochamt (P. Kessler SJ)
18:00     Uhr     Heilige Messe (P. Kessler SJ)
Keine Nachtmesse!















Sie erreichen mich unter der e-mail-Adresse info(at)heribert-graab.de oder unter heribert.graab(at)jesuiten.org.
Anregungen und Kritik an dieser Seite und an den Texten sind durchaus erwünscht.

REPLACE RUBENS:

Gerhard Richter — Grauer Spiegel
Mai bis November 2020

 

Die Kunst-Station Sankt Peter Köln präsentiert im Sommer 2020 eine Spiegelinstallation des Kölner Künstlers Gerhard Richter. Es handelt sich um eine Arbeit, die als Teil einer Bildgruppe 2018 entstanden ist und den Titel „Grauer Spiegel“ trägt. Es ist eine 228 x 228 cm große Glasscheibe, die rückseitig Grau eingebrannt ist. Vier dieser Scheiben werden zurzeit als eine Arbeit in der großen Ausstellung „Painting After All“ im New Yorker Metropolitan Museum of Art präsentiert.

Der in der Kunst-Station Sankt Peter gezeigte „Graue Spiegel“ verweist in seiner Idee auf wichtige Werke Richters, wie „4 Glasscheiben“ (1967), „Schwarz, Rot, Gold“ (1999) und „Acht Grau“ (2002) zurück. Der Künstler hat in den vielen Jahren seines Schaffens immer das Zusammenspiel von Bild, Raum und Betrachtenden im Blick gehabt. Der „Graue Spiegel“ ist Richters raumbezogene Antwort auf die Anfrage, die Wand, auf der gewöhnlich das Bild „Kreuzigung Petri“, das letzte und persönlichste Spätwerk von Peter Paul Rubens (1638/40), zu sehen ist, zu gestalten. Das Altarbild wird zurzeit in einer Werkstatt vor Ort auf der Empore restauratorisch untersucht.

Rubens schuf eine dramatisch-sinnliche Summe barocker Bildkomposition, die in ungeheuerlicher Gegenwärtigkeit existentielle Fragen stellt. Der „Graue Spiegel“ steht für Richters kontinuierlich geäußertem Zweifel, ob das, was wir sehen, der eigentlichen Wirklichkeit des Wahrgenommenen entspricht.

„Glas Symbol (alles sehen/nichts begreifen)“, so eine frühe Notiz des Künstlers von 1966. Der „Graue Spiegel“ zeigt ja nur scheinbare Abbilder. Damit berührt er aber Richters eigentliches Thema, nämlich das Abbilden selbst, Malerei, Sehen und Begreifen. Insofern ist dieses ‚Spätwerk‘ Gerhard Richters ein würdiger Platzhalter des Spätwerks von Peter Paul Rubens.

Der Künstler
Gerhard Richter wurde 1932 in Dresden geboren. Er war von 1971 bis 1993 Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 1983 lebt und arbeitet Richter in Köln. 2004 wurde ihm der Kunst- und Kulturpreis der deutschen Katholiken zuerkannt. Ein 113 m² großes Fenster bestehend aus 11.500 Quadraten aus mundgeblasenem Echt-Antik-Glas in 72 unterschiedlichen Farben wurde 2007 im Südquerhaus des Kölner Doms eingeweiht. Im gleichen Jahr wurde ihm die Ehrenbürgerschaft der Stadt Köln verliehen.
 
 
Offizieller Beginn der Präsentation
in der Kunst-Station Sankt Peter
ist Donnerstag, 14. Mai 2020 // 19.30 Uhr
Herzlich willkommen!

Mit freundlicher Unterstützung der Kölner Rubens-Gesellschaft

Quelle: Internetseite von Sankt-Peter


EINZIG EDLES HOLZ
UNTER ALLEN BÄUMEN

OSTERLEUCHTER VON KLAUS SIMON

in Sankt Peter Köln

Ostern feiert den Sieg des Lichts über das Dunkel des Todes. In der Osterliturgie wird eine kostbare Kerze aus Bienenwachs zum Symbol für den auferstandenen Gekreuzigten. Die Osterkerze weist als leuchtende Säule den Glaubenden den Weg durch die Finsternis der Zeiten: „Die Nacht wird hell wie der Tag" (Exsultet). Seit der Spätantike kommt der Osterkerze, die 50 Tage bis zum Pfingstfest brennt, ein prominenter Platz in Gottesdienst und Kirchenraum zu: Der Osterleuchter.

Durch die Jahrhunderte liturgischer und künstlerischer Entwicklung erfahrt der Osterleuchter immer wieder herausgehobene Gestaltungen. Die siegreiche Dimension wird nach antikem Vorbild als Triumphsäule umgesetzt. Seit dem frühen .Mittelalter wird der Lebensbaum zum Gestaltungselement als Gegenbild zum Holz des Kreuzes. Diese Symbolik greift die Inschrift und Ausführung des berühmten Osterleuchters  (um 1180) der Römischen Basilika Sankt Paul vor den Mauern auf: Der reliefverzierte Leuchter stellt einen Baum dar, an dessen Spitze die Osterkerze als Blüte hervorsprießt.

2020 ist der Osterleuchter der Kunst-Station Sankt Peter Köln die zwei Meter hohe Turmskulptur mit dem Titel Stammbaum des Krefelder Bildhauers Klaus Simon (*1949). Der Künstler verarbeitet unterschiedliche Hölzer aus verschiedenen Erdteilen, die er im Laufe seines Schaffens gesammelt hat. Die Vielfalt der Hölzer steht für die botanische Evolution und die Diversität der Arten. Die 25 Elemente sind unter anderem aus Platane, Eiche Ahorn, Lärche, Mahagoni, Wenge und diversen Obstbäumen. Die Holzscheiben mit ihren Einkerbungen sind pyramidal aufeinandergeschichtet und erinnern an die Urform von Grabmonumenten. Darüber erstrahlt das Licht der Osterkerze.

Der Osterleuchter von Klaus Simon kann auch als Anspielung auf die Kreuzhymnen des Venantius Fortunatus, entstanden um 569, gelesen werden. Der poetische Text besingt in antithetischen Bildern die lebensspendende Kraft des todbringenden Kreuzesholzes: „Unter allen Bäumen bist du der einzig edle", aus dem Leben sproßt. Der am Kreuz gescheiterte Gottesknecht „herrscht vom Holz herab" als Licht des Lebens.
Stephan Kessier / Guido Schlimbach