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Online-Exerzitien

Begleiter    









Felix Polten

Geboren wurde ich 1983 in Frankfurt am Main, wo ich auch aufgewachsen bin. Nach Abitur und Zivildienst begann ich das Theologiestudium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen. Zwei Auslandssemester verbrachte ich während meiner Studienzeit in Caracas. Nach dem Diplom trat ich 2010 in das Noviziat der Gesellschaft Jesu ein, anschließend arbeitete ich zwei Jahre in Berlin am Canisius Kolleg. Daran schlossen sich zwei Jahre beim Jesuiten Flüchtlingsdienst in der Demokratischen Republik Kongo und in Berlin an. Ende 2016 bin ich aus der Gesellschaft Jesu ausgetreten und arbeite nun als Lehrer für Katholische Religion in Berlin.

Seit meinem Studium mache ich selbst Exerzitien, und seit meiner Zeit am Canisius Kolleg begleite ich verschiedene Formen von Exerzitien, so auch die Online-Exerzitien. Exerzitien als geschenkte Zeit mit Gott waren für mich immer sehr wichtig, wie es generell das Gebet als Zeit mit Gott ist. Beten hat für mich viel mit Erinnerung zu tun. Erinnerung an meine Familie und meine Heimat, wenn ich abends das Gute-Nacht-Gebet bete, das mir meine Eltern als Kind beigebracht haben. Erinnerung an die Gemeinschaft der Schwestern und Brüder im Herrn über die eigenen Familienbande hinaus, wenn ich das Vater unser bete. Erinnerung an die Anliegen meiner Mitmenschen und der Menschheit als ganzer im Bitt- und Segensgebet. Erinnerung an Jesus Christus, und wo und wie er gelebt hat, in der Betrachtung. Erinnerung an die Wohltaten Gottes, die er mir schenkt und weiterhin schenken möchte im Examen. Gebet als Erinnerung, dass ich mein Leben nicht alleine lebe, sondern Gott es mit mir lebt; und durch die Erinnerung den Alltag von dieser Erinnerung durchdringen lassen in der Hoffnung, dass dieser selbst zum Gebet wird und ich in ihm selber zur Erinnerung an Gott und seine Verheißung werde.